Michel Krieger 1944-2026

Mit großer Trauer haben wir vom Tod des Malers Michel Krieger erfahren, dem Ideengeber für den „Garten der zwei Ufer“

Im Frühjahr 1995 sandte der Maler Michel Krieger, Stadtrat in Strasbourg, der Bürgermeisterin ein Schreiben, in dem er die Anlage eines weitläufigen Gartens zwischen Kehl und Straßburg vorschlug. Die Idee wurde schnell von der Bürgermeisterin Catherine Trautmann und anschließend vom Kehler Oberbürgermeister Detlev Prößdorf aufgegriffen. Voraussetzung dafür war, dass das Gelände als Standort für eine Landesgartenschau in Frage kommt. Im Februar 1997 beschloss Baden-Württemberg, dass die Landesgartenschau 2004 zwischen Kehl und Strasbourg stattfinden sollte.

Der Garten der zwei Ufer, den wir alle so lieben, ist laut Michel „ein etwas verrückter Traum, mein ganz persönlicher Traum, den ich als Künstler als eine Utopie bezeichne“. Michel Krieger, der bereits eine künstlerische Gestaltung entlang der ersten Straßenbahnlinien durchgesetzt hatte, begleitet das Projekt und sorgt dafür, dass die bildende Kunst im Garten einen wichtigen Platz einnimmt.

Im Jahr 2001, nach dem Wechsel der Stadtverwaltung in Strasbourg, kämpfte er an der Seite des Kollektivs „Garten//Jardin“ um Antoine Beyer und Bewohner.innen von beiden Seiten des Rheins dafür, das Projekt der Fußgängerbrücke und die dahinterstehende künstlerische Idee aufrechtzuerhalten.

Zwei Jahre lang trafen wir uns alle zwei Wochen, um Veranstaltungen und Vorträge zu organisieren, Petitionen zu verbreiten – um das Projekt zu verteidigen. Bis zur Eröffnung der Landesgartenschau, des „Festivals am Rhein“ am 23. April 2004 und ein Jahr später zum ersten Jahrestag des Garten der zwei Ufer – der Geburtsstunde der „Rendezvous CaféKuchen“.

Michel, seit seiner Kindheit an Polyarthritis erkrankt, strahlte aus seinem Rollstuhl heraus Kraft und Entschlossenheit aus. Wir erinnern uns an seine Freundlichkeit, sein Lächeln, seinen Sinn für Humor und seine große intellektuelle Klarheit. Er verfolgte weiterhin die Aktivitäten von Garten//Jardin, zunächst von Strasbourg aus, später aus der Bretagne. Nach dem Ruhestand seiner Frau Marie-Thérèse, der ersten Schatzmeisterin des Vereins, zog das Paar zu seinen Kindern und später zu seinen Enkelkindern in den Westen Frankreichs.

Der Verein ist Michel Krieger dankbar, dass er seinen Traum vom „Jardin des Deux-Rives//Garten der zwei Ufer“ verwirklicht hat; auch dafür dass dem Verein durch den Verkauf des von ihm herausgegebenen Buches weiterhin finanziellen Mittel zur Verfügung stehen. Wir werden ihn nicht vergessen.

Möge er in Frieden ruhen.

Mittwoch 2. September

Am Mittwoch, 2. September, ab 16 Uhr, laden Garten//Jardin und die Freude der Passerelle zum monatlichen Rendezvous CaféKuchen auf die Plattform der Passerelle ein. Geschirr und etwas zum Teilen bitte mitbringen.
Zum Ausklang des Sommers geht es danach weiter, ab 17 Uhr, mit einem Musikalischen Rendezvous und Apéro, um die angenehme Zeit im Garten nochmals ausgiebig genießen zu können.
Zuvor findet eine an das Wetter angepasste Radrundfahrt statt, Treffpunkt dafür bereits um 14:00 Uhr ebenfalls auf der Passerelle.
Zwölf Radfahrer fahren zur Orangerie.

Der Schulanfang steht vor der Tür, das Wetter ist schön, aber nicht zu heiß. Etwa fünfzig Personen kommen vorbei, darunter viele, die schon öfter dabei waren. Es ist eine Freude, sich wiederzusehen – und das auch noch bei Musik. Doch gegen 17:30 Uhr trübt eine kleine traurige Nachricht für eine Weile die schöne Stimmung. Christel und Florence gedenken Michel Krieger, dem Initiator des grenzüberschreitenden Gartenprojekts und langjährigen Freund von Garten//Jardin, der am vergangenen Wochenende verstorben ist. Sie bitten um eine Schweigeminute.

Samstag 29. Juli 2026, Mummelsee

Am Samstag, 29. August 2026, laden wir ein, den Mummelsee zu besuchen – den größter Karstsee des Schwarzwaldes, um dort Seerosen und Wassergeister zu entdecken. Am Vormittag können wir  ihn von der Hornisgrinde aus bewundern, nach dem Mittagessen auf einem Waldweg am Seeufer entlang spazieren, um etwas Abkühlung zu finden.
Wir fahren mit Zug und Bus (Ortenaukarte). Treffpunkt um 9:15 Uhr am Bahnhof Kehl. Rückkehr gegen 18:30. 6 Euro Fahrtkosten pro Person einplanen (Rucksack -Verpflegung sowie Verköstigungsmöglichkeiten vor Ort).

Vier und zwanzig Personen für einen schönen Ausflug in den Schwarzwald. Der Auf- und Abstieg zur und von der Hornisgrinde war stellenweise beschwerlich. 

Mittwoch 5. August 2026, CaféKuchen

Am Mittwoch, 5. August, ab 16 Uhr, laden Garten//Jardin und die Freude der Passerelle zum monatlichen Rendezvous CaféKuchen auf die Plattform der Passerelle ein. Alle sind eingeladen. Geschirr und etwas zum Teilen mitzubringen.
Sollte es zu heiß sein, hinterlassen wir eine Nachricht, unter welchen Bäumen (am Kehler Ufer) wir Zuflucht gesucht haben.
Während der Sommerzeit verlängern wir den monatlichen Austausch mit einem Apéro ab 18 Uhr, um die angenehme Zeit im Garten ausgiebig genießen zu können.
Sollte keine weitere Hitzewelle herrschen, findet vor dem Treffen eine an das Wetter angepasste Radrundfahrt statt, Treffpunkt dafür bereits um 14:00 Uhr auf der Passerelle.

Gut zwanzig Personen versammeln sich am Eurothing, wo es kühler ist als auf der Fußgängerbrücke; zuvor sind die Radfahrer am Rhein entlanggefahren.

Samstag 4. Juli 2026, Petite Camargue Alsacienne

Am Samstag, 4. Juli , findet morgens eine schöne geführte Wanderung statt, danach können alle auf eigene Faust die „Petite Camargue Alsacienne“ erkunden, ein Naturschutzgebiet in Saint-Louis, direkt am Rhein. Verbinde dich wieder mit der Natur und erkunde das Naturreservat, ein geschütztes Naturgebiet von nationaler und ein wunderschönes Waldgebiet mit zahlreichen Teichen und ein Rückzugsgebiet für Wildtiere.   Es besteht zudem die Möglichkeit, dort zwei Ausstellungen zu besuchen: „Mémoire du Rhin“ und „Mémoire du Saumon“.

Wir fahren mit Zug und Bus nach Saint Louis. Treffpunkt ist um 8:20 Uhr in der zentralen Halle des Straßburger Bahnhofs. Rückkehr gegen 17:40 Uhr. Rucksack-Verpflegung, Unkostenbeitrag pro Person 15 Euro für Fahrt & Fürungkosten + 3 Euro für die Ausstellung „Saumon“/Lachs.

Fünfzehn Personen folgen aufmerksam der Führerin, die uns in zwei Stunden vom Eingang des Naturschutzgebiets zur kaiserlichen Fischzucht führt und uns die verschiedenen Wasserläufe (Umleitung, Grundwasserquellen und den Augraben, den einzigen Nebenfluss des Rheins im Departement)
Wir empfehlen Ihnen die wunderschöne Fotomontage von Rémy

Mittwoch 1. Juli 2026, CaféKuchen

Am Mittwoch, 1. Juli, findet gemeinsam mit den Freunden der Paserelle ab 16 Uhr das monatliche grenzüberschreitende Rendezvous „CaféKuchen“ statt, voraussichtlich auf der Passerelle. Sollte es zu heiß sein, teilen wir mit, unter welchen Bäumen wir am Kehler Ufer Zuflucht gesucht haben. Bringt am besten etwas Erfrischendes mit und vergesst dabei nicht, Gläser und Besteck mitzubringen. 
 Vor dem Treffen findet um 14 Uhr eine Radtour statt, gefolgt von einem Aperitif ab 18 Uhr.

Zwischen zwei Hitzewellen, unter bewölktem Himmel, genießen etwa dreißig Menschen die leichte Brise. Zuvor haben sich sechs Radfahrer die Füße abgekühlt.

Samstag 13. Mai 2026, Boersch

 

Am Samstag, 13. Juni, steht ein Ausflug in die elsässische Weinregion nach Boersch auf dem Programm, einem hübschen, Blumen geschmückten Dorf, mit zwei außergewöhnlichen Besichtigungen: Am Vormittag entdecken wir im „Maison Spindler“ kunstvolle Intarsienarbeiten und nachmittags den „Philosophischen Garten“. Dazwischen empfehlen wir mit dem Bus zum Mittagessen nach Ottrott zu fahren.

Treffpunkt für die Abfahrt mit dem „Mont Saint-Odile-Bus“ ist um 8 Uhr an der Tramhaltestelle „Ancienne Synagogue-Les Halles“, in Strasbourg (Abfahrtsmöglichkeit per Tram in Kehl um 7:32 Uhr ab Kehl Bahnhof),Rückkehr nach Strasbourg gegen 19 Uhr. Rucksack-Verpflegung möglich, sowie Verpflegungsmöglichkeiten in Ottrott. Unkostenbeteiligung ab Strasbourg 18 Euro pro Person (Besichtigungen und Bus).
Bitte an Ausweispapiere denken!

Zwanzig Personen nahmen an den Führungen durch Liebhaber teil. Zunächst erzählte uns der Enkel von Charles Spindler die Geschichte seines Großvaters – von der Malerei bis zur Intarsienkunst zwischen Deutschland und Frankreich – und führte uns anschließend in die zeitgenössischeren Werke seines Vaters und seiner eigenen ein. Nach einem Mittagessen in Ottrott für die einen und einem Picknick auf der Leonardsau für die anderen führen uns die Besitzer und Gestalter des „Philosophen-Gartens“ vom Paradies bis zum Stadtgraben. Es war von Anfang bis Ende spannend. Vielen Dank an Martine für die Organisation.

 

Mittwoch 3. Juni 2026, CaféKuchen

Das grenzüberschreitende Rendezvous CaféKuchen findet am Mittwoch, 3. Juni 2026 statt, ab 16 Uhr auf der Passerelle.
Alle sind eingeladen, etwas zum Teilen mitzubringen, gute Laune, aber auch Glas und Besteck.

Ab 18 Uhr geht der Austausch in der wärmeren Jahreszeit weiter mit dem Aperitiv. Bereits vor dem traditionellen Rendezvous treffen sich um 14 Uhr am selben Ort Bewegungsfreudige für eine Radtour.

Etwa dreißig Personen an einem regnerischen, aber windigen Tag. Vier Radfahrer nach Auenheim

Sonntag, 10. Mai 2026, Bouxwiller

Am Sonntag, 10. Mai, findet ein erster Ausflug nach Bouxwiller statt. Nach  einer kurzen Führung durch das charmante Städtchen durch unsere Freundin Martine bieten wir Ihnen eine Führung durch das „Musée du Pays de Hanau“ an. Am Nachmittag besteht die Möglichkeit, über den Frühlingsmarkt zu schlendern, das Jüdisch-Elsässische Museum zu  besuchen oder auf den Batsberg zu wandern, um Wildblüten zu entdecken.
Anreise mit Zug und Bus. Treffpunkt in der zentralen Halle des Straßburger Bahnhofs um 8:20 Uhr, Rückkehr gegen 18:30 Uhr. Rucksackverpflegung möglich, sowie Verköstigungsmöglichkeiten in der Stadt. Bitte 15 Euro pro Person einplanen (Fahrt + Museum).

Sechsundzwanzig Personen besuchten Bouxwiller, die Stadt mit dem unbekannten Charme – vielen Dank, Martine –, und anschließend das Museum des Hanauer Landes mit seinem schönen Dachstuhl und seinen ungewöhnlichen Geschichten, die von der Führerin so wunderbar erzählt wurden (vielen Dank an sie). Am Nachmittag spazieren einige auf den Hügel Btsherg, auf der Suche nach Orchideen und Hexen (die sie nicht gesehen haben), andere genießen lieber die Atmosphäre des Frühlingsmarkts.